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Radsport und Versicherungen...

 

...das ist ein ebenso heikles wie schwer durchschaubares Thema. Unfälle und Stürze gehören zum Sport, zum Radsport allemal. Doch das Versicherungsnetz, das jeder Mensch um sich spinnt, weist für den Sportler gelegentlich so große Maschen auf, dass es nicht in allen Fällen wirklichen Schutz bietet.

Für Freizeit-Sportler, die nicht im deutschen Vereinswesen aufgehen, ist die Versicherungslage, gelinde gesagt, dramatisch. Das wird deutlich, wenn man die diversen Versicherungen und ihre Bedingungen durchleuchtet.

Weil Schäden, die in den Bereich der persönlichen Haftung fallen, schnell in die Millionen gehen können, schließen die Versicherungen in ihren Verträgen bestimmte Risiken von vorneherein aus. Dazu gehört auch und besonders der Radrennsport in allen Variationen: Rennen natürlich, aber auch Radtourenfahrten, Marathons, Jedermann-Rennen und die Vorbereitung darauf. Was unter der Vorbereitung auf solche Veranstaltungen zu verstehen ist, lassen die Versicherungen in ihren Vertragsbedingungen vielfach im Unklaren - aber im Kern ist davon auszugehen, dass der Versicherungsschutz da endet, wo zwei Rennradfahrer gemeinsam auf die Trainingsrunde gehen.

Der einfachste Ausweg aus diesem Dilemma ist die Mitgliedschaft in einem Radsport-Verein, wie dem Post SV Radsportteam, das zum Dachverband, dem Bund Deutscher Radfahrer (BDR) gehört. Für Mitglieder in einem eingetragenen Verein stellt sich die Situation nämlich komplett anders dar: Hier ist es so, dass die Landessportbünde bzw. -verbände für ihre Mitglieder in allen Bundesländern Sportversicherungs-Verträge abschließen.

Für die Dauer ihrer Mitgliedschaft sind sie damit bei sämtlichen sportlichen und sonstigen satzungsgemäßen Aktivitäten des Vereins (Versammlungen, Feiern, Fortbildungen usw.) versichert - und zwar unfall- und haftpflichtversichert. Zu den sportlichen Aktivitäten zählen ausdrücklich Wettkämpfe, Freizeitsport sowie Trainings- und Übungsstunden.

Um die Versicherungslücke zwischen Vereinssport und privatem Radfahren zu schließen, bietet der Post SV seinen Mitgliedern zusätzlich auf Wunsch die Private Tretrad-Versicherung an. Sie schützt den Versicherten "gegenüber den wirtschaftlichen Folgen körperlicher Unfälle, von denen die versicherten BDR-Mitglieder beim privaten Radfahren betroffen werden". Die Leistungen aus dieser Versicherung sind - wie die Prämie - allerdings wesentlich niedriger als die der Sportversicherung über den Verein.

Bleibt anzumerken, dass der Jahresbeitrag im Post SV Radsportteam weniger als 100 Euro ausmacht und alle oben genannten Zusatzversicherungen bereits enthalten sind!